Bildquelle at Verlag

 

Titel: Backen mit Buchweizen und Hafer

Autorin: Modesta Bersin

Verlag: at Verlag

ISBN: 978-3-039 02-307-3

Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Der Buchweizen hat bereits zahlreiche Küchen erobert – jetzt kommt ein neuer Partner dazu: der Hafer. Diese erweiterte Neuausgabe vereint zwei der wertvollsten glutenfreien (Pseudo-)Getreide zu einem unschlagbaren Duo für die gesunde Küche. Buchweizen ist basisch, hat einen günstigen glykämischen Index und verleiht Backwaren eine feine, nussige Note. Hafer sorgt für schnelle Sättigung und unterstützt das Herz-Kreislauf- sowie das Nervensystem. Beide punkten mit hochwertigen Proteinen und wirken sich positiv auf Cholesterin und Blutzucker aus. Die abwechslungsreichen Rezepte in diesem Buch reichen von klassischen Buchweizenkuchen bis hin zu neuen Hafer-Kreationen wie Pizzabrot mit Rosmarin oder verführerischen Mirabellentörtchen. Ideal für Gesundheitsbewusste, Sporttreibende, Allergie- und Intoleranzbetroffene und alle, die natürlich genießen möchten, ohne auf Geschmack zu verzichten.

Meine Meinung

Ich kenne schon mehrere Bücher von Modesta Bersin. Diese haben mir sehr geholfen, glutenfreie Brote zu backen. In diesem Buch hat die Autorin neben Buchweizen auch Rezepte mit Hafer veröffentlicht. Buchweizen als Pseudogetreide und Hafer als echte Sommergetreideart lassen sich hervorragend miteinander kombinieren.

Das hochwertige Buch mit Hardcover-Einband vom atVerlag ist in zwei Teile gegliedert: Rezepte mit Buchweizen und Rezepte mit Hafer. Im Gegensatz zu vielen anderen Kochbüchern enthält dieses Werk Rezeptbilder, die über die ganze Buchseite gehen. Das ist erstaunlich, denn bei den meisten Büchern fehlen Bilder zu den Rezepturen aus Kostengründen. Doch nur mit einer guten Abbildung kann ich mir vorstellen, wie das Gericht später aussehen wird.

Zu Buchweizen und Hafer hat Frau Bersin auch einige Hintergrundinformationen abgedruckt. Diese helfen mir, Buchweizen nicht nur für die aufgeführten Rezepte einzusetzen. Buchweizen wird nicht nur in Deutschland angebaut und gegessen; in unserer Ortschaft bauen ihn die Landwirte als Zwischenfrucht und als eiweißreiches Futter für Schweine an. Das Pseudogetreide besitzt zudem Heilkraft bei Ödemen oder für einen guten Schlaf. Im Allgemeinen wird es sehr gut vertragen. Beim Hafer ist darauf zu achten, dass die glutenfrei zertifizierte Version in den Rezepten verwendet wird. Ansonsten kann im Hafer Bestandteile an glutenhaltigem Getreide vorkommen und das belastet Magen und Darm sehr.

Fazit:

Leckere Rezepte, die noch gesund sind und Heilkraft haben

Autorin

 

Foto Privat
Modesta Bersin

 


Meine Kindheit habe ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbracht. In den Sommermonaten waren wir fast täglich auf den Feldern unterwegs und um das Haus herum gab es Gemüsegärten und Streuobstwiesen. Ich kannte alle Obstbäume und übte mich im Klettern, um die Früchte zu naschen. Damals hatte ich schon ein besonderes Verhältnis zur Natur.

In der Familienphase (ich habe 2 Kinder) stellten sich Autoimmunerkrankungen bei mir ein. Ich habe dann schnell gemerkt, dass ich über Ernährung viel steuern konnte. So kamen zu meinem Abschluss als Groß- und Außenhandelskauffrau bald viele weitere Ausbildungen hinzu.

Begonnen hat alles mit Brotbackseminaren bei Bildungsstätten, später ging es dann weiter mit Ernährungs- und Fastenprogrammen. Beim Verband für unabhängige Ernährungsberatung machte ich den Ernährungsberater, den Fastenleiter und eine Ausbildung in Persönlichkeitstraining. Auch Fortbildungen im Entspannungsbereich gehörten immer wieder dazu sowie die Ausbildung zur Arzthelferin und Diabetesassistentin. Praktische Erfahrungen sammelte ich in Diabetesschulungen und in der betrieblichen Gesundheitsförderung. Das Leben hat mich auf dieser Schiene geführt. Wobei ich den meisten Erfolg in den Klosterwochen hatte. Denn so ein Kloster hat eine besondere Atmosphäre, außerdem ist es spannend, alte Kulturschätze auszugraben.

Nun begleite ich seit über 20 Jahren Fastende in ambulanten Kuren und in Auszeiten im Kloster. So leite ich heute Auszeiten im Kloster Fünfbrunnen in Luxemburg und im Kloster Mariastein in der Schweiz. Im Kneippkurhotel in Bad Wörishofen leite ich 2 Mal im Jahr Buchingerfasten, dort setze ich mich mit der Lehre des Pfarrers Sebastian Kneipp auseinander. Es ist auch immer noch für mich ein Lernen und ein Werden und ein spannender Weg.

„Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche, nicht durch die Apotheke.“ Diesem Spruch von Pfarrer Kneipp stimme ich aus vollem Herzen zu. Wobei ich in all den Jahren gemerkt habe, dass es die einfachen Lebensmittel sind, die uns gut tun, die eine heilende Wirkung haben. Überhaupt liegt die Lösung immer im Einfachen. Für mich hat es sich zudem bewährt, die letzten 30 Jahre unabhängig zu bleiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner
Verified by ExactMetrics