Freiheit

 

Denn was Du willst das liebst Du und was Du liebst das willst Du. Somit hängst Du Dein Herz an materielle Dinge und machst Dich davon abhängig, machst Dein „Glück“ davon abhängig.

Etwas anderes wäre es, wenn das eigene Wollen/Lieben auf geistige Dinge gerichtet bliebe. Dann käme dieses Wollen bereits in die Nähe des göttlichen Willens.

Um nun völlig in den göttlichen Willen überzugehen, muß der eigene Wille (Eigenwille) verringert und schließlich ganz aufgegeben werden.

Dann lebst Du wahrhaft das: Dein Wille geschehe!

Damit bist Du in der vollkommenen Freiheit, denn nichts ist freier, als der Wille Gottes, den Du Dir zueigen gemacht hast.

Und DANN erst fließt der Wille Gottes durch Dich und was Du DANN willst, wird sein. Aber eben nicht eigenwillig, sondern stets in Absprache mit dem Geist Gottes.

Der Eigenwille aber ist eine vorzügliche Eigenschaft Satans. Dessen wesentliche Macht ist nur sein Trotz, mit welchem er sich dem Willen Gottes entgegen zu stemmen sucht.

Einer seiner Ratschläge lautet daher:

„Tu, was immer Du willst.“

Und tust Du zufällig etwas „Gutes“ (in Deinem Sinne), dann flüstert er: Rede darüber – laß Dich loben, bewundern und feiern.

Darum achte darauf, was Du willst und auf deine Motive!

Denn der Herr schaut nicht so sehr auf das, was du tust, sondern auf das WARUM in Deinem Herzen.

Hieraus ergibt sich, daß die sogenannte finanzielle Freiheit im Grunde das Gegenteil von Freiheit ist, denn du bist abhängig vom Geld – egal, ob du nun reich oder arm bist.

Es geht also darum, sich innerlich vom Geld (der Materie) zu lösen. Dann ist es ein leichtes, mit dem, was du besitzt, Gutes zu tun – selbstlos und wie oben beleuchtet, und im Verborgenen.

Somit kann gesagt werden, daß Freigebigkeit deine Freiheit erhöht.

Jetzt schauen wir einmal auf die rein psychische Situation der Freiheit, die wir haben.

Du bist abhängig von der Luft, um zu atmen, die bist abhängig von fester und flüssiger Nahrung, du bist abhängig von nächtlicher Ruhephasen, du bist abhängig davon, daß dein gesamter Körper ohne dein Wollen perfekt seine Arbeit tut, du bist abhängig von der Wärme der Sonne.

Und du kannst nichts dagegen tun, um davon frei zu werden.

Das einzige, was dir zu tun verbleibt, ist, deine Situation zu akzeptieren. Wenn du dann noch verstehst, daß es nur um deine seelische und geistige Entwicklung geht und daß all die Unfreiheit auf Erden eine Hilfe dabei ist, kannst du sogar in dauernde Zufriedenheit kommen.

Aus der Zufriedenheit entsteht dann dein Glücklichen und daraus erst die rechte Dankbarkeit deinem Schöpfer gegenüber.

Du hast also die Wahl zwischen Annahme und Übernahme des göttlichen Willens, der ja in sich die höchste Freiheit ist oder die frönst deinem Eigenwillen, der Selbstliebe und hängst dein Herz an die vergängliche Materie.

Es ist stets dein eigener freier Wille, der wählen und dir diese einzig mögliche und höchste Freiheit verschaffen kann.

Das Wie lautet schlicht und einfach:

Liebe Gott über alles, deinen Nächsten wie dich selbst und sei tätig danach. 

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